Bielefeld

Über die AG Gentechnik

Gruppentreffen:

Die AG trifft sich am zweiten Mittwoch eines jeden Monats in der Bürgerwache am Siegfriedsplatz, um 19.30 h, der Raum wird im Eingangsbereich der Bürgerwache jeweils angezeigt.


Menschen, die die dringende Notwendigkeit zum gesellschaftlichen Widerstand gegen diese moderne Form totalitärer Entmündigung und Bevormundung erkannt haben oder die bereit sind, diese zu erkennen, oder die mithelfen wollen, daß die Bürger und politischen Verantwortlichen Bielefelds sie endlich zur Kenntnis nehmen, sind herzlich willkommen.

Unser Ziel ist ganz klar die gentechnikfreie Region Bielefeld.

GenTechnik geht uns alle an: Auch Bielefeld muß Flagge zeigen und die eigenen diversen an der Nahrungskette beteiligten Berufsgruppen sowie diejenigen der angrenzenden Gemeinden in NRW und OWL vor der irreparablen gentechnischen Verseuchung und Zerstörung unserer Welt, die sich bisher nach den Regeln der natürlichen Evolution herausgebildet hat, bewahren.

Ganz besonders müssen natürlich auch alle Bielefelder Bürger davor geschützt werden, zu Versuchskaninchen einer genetischen Pfuscherei zu werden. Dies gilt umso mehr für Menschen in abhänigen Lebenslagen, d. h. die sich ihre Nahrungsmittel nicht selber aussuchen oder zubereiten können, sondern auf Kost durch öffentliche Kantinen oder Verpflegung von Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Hospitäler, Altenheime, öffentliche Verwaltungseinrichtungen u.a.m.) angewiesen sind. Es muß ausgeschlossen werden, daß im geheimen Experimente mit Genfood z. B. an Kranken oder Kindern durchgeführt werden.

Und Bielefeld soll endlich Solidarität mit den Kommunen üben, die bereits den Mut und die Einsicht in die Gefahren dieser Hochrisiko-Technik gezeigt haben. (gw)

Kontakt zur Gruppe:

kein-transgen(at)gmx.de (Gerd)

Neuigkeiten zum Thema Gentechnik


24.05.2013 - Petition für unabhängige Risikoforschung

Wir bitten darum, die Petition "Behördenaufbau und -organisation, Stärkung der Unabhängigkeit der Forschungsinstitute" zu unterstützen!

 

31.08.2012 - Glyphosateinsatz bei der Getreideernte

Um das Dreschen des Getreides zu vereinfachen besprühen viele deutsche Bauern ihr Getreide kurz vor der Getreideernte mit Glyphosat. Das Umweltinstitut Münschen hat daher zu einer Leserbriefaktion aufgerufen.

Eine Vorlage für einen Leserbrief finden Sie hier.

15.06.2012 - Glyphosat und weiteres

  1. INHALIEREN GEFÄHRLICH: GLYPHOSAT IST GIFTIG UND SCHÄDIGT DNS MENSCHLICHER MUNDZELLEN
    Laut einer neuen Studie von österreichischen Wissenschaftlern verursachen sowohl Glyphosat als auch Roundup DNS-Schädigungen menschlicher Mundzellen. Bedeutend dabei ist, dass DNS-Schäden bei Konzentrationen auftraten, die unter denen lagen, die zu Zellschäden führen. Dies legt nahe, dass die DNS-Schäden direkt durch das Herbizid verursacht wurden, statt als indirektes Resultat von Zell-Toxizität. Die Studie stellt die Sicherheit des Inhalierens von Glyphosat infrage. Dies ist bedeutsam, weil Menschen in den Soja produzierenden Ländern Südamerikas dem Herbizid besonders häufig durch Inhalation ausgesetzt sind.
    siehe auch: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22331240
    siehe auch: http://www.i-sis.org.uk/Glyphosate_Toxic_to_Mouth_Cells.php
  2.  
  3. GLYPHOSAT JETZT IN URIN VON STADTBEWOHNERIN GEFUNDEN
     Eine Studie einer deutschen Universität hat erhebliche Glyphosatkonzentrationen in Urinproben von Stadtbewohnern festgestellt. Bei allen Probanden war die Glyphosatkonzentratation um das fünf- bis zwanzigfache höher als das erlaubte Maximum für Trinkwasser. Diese Neuigkeiten folgen nur kurz nachdem eine andere Studie bestätigte, dass Glyphosat das Grundwasser verunreinigt. Letztes Jahr wurde ebenfalls eine Publikation mit zwei geologischen Studien aus den USA veröffentlicht, die konsistent Glyphosat in Flüssen, Regen und sogar in der Luft von landwirtschaftlichen Regionen in den USA nachwies. Weitere aktuelle Studien legen nahe, dass Menschen Glypohsat nicht nur durch viele verschiedene Quellen aufnehmen, sondern dass es auch im Blut zirkulieren und sogar die Plazenta passieren und den entwickelnden Fötus erreichen kann. 
    siehe auch: http://www.gmwatch.org/index.php?option=com_content&view=article&id=13631
  4.  
  5. GENTECH-MAIS BEDROHT EU-WASSER
     Spanische Forscher haben bestätigt, dass der Unkrautvernichter Glyphosat angewandt auf Gentech-Pflanzen ins Grundwasser gelangen kann. EU-Mitgliedsstaaten diskutieren, ob sie zwei weitere umstrittene Gentech-Pflanzen zulassen, die ebenfalls für mehr Anwendung von Glyphosat designt wurden.
     siehe auch:http://gmwatch.org/index.php?option=com_content&view=article&id=13600
  6.  
  7. GENTECH-PRÄSENTATIONEN: GESUNDHEITLICHE BEDENKEN 
     Bei einer Konferenz von der Women's Food and Farming Union in Aberystwyth erklärten die Redner, dass die Risiken von Gentechnologie wesentlich schwerer wiegen als jegliche Vorteile. Dr. Michael Antoniou von der London School of Medicine beim Guy’s Hospital sagte: „Gentech-Züchtung unterscheidet sich sehr von der normalen Pflanzenzüchtung, da sie einen inhärent negativen Effekt auf Struktur und Funktionen der Gene hat, der sich auch anderswo bemerkbar machen kann, zum Beispiel in der menschlichen Gesundheit. Tatsächlich zeigen kontrollierte Laborversuche zunehmend, dass die Aufnahme von Gentech-Nahrung schädliche Auswirkungen auf Nieren und Leber haben kann. Besorgniserregend ist vor allem, dass einige Studien einen hohen Grad an Giftigkeit in kommerziellen Sorten feststellten – Ergebnisse, die man vor der Kommerzialisierung hätte finden sollen.“
     siehe auch: http://www.gmwatch.org/index.php?option=com_content&view=article&id=13449
  8.  
  9. EU-LEBENSMITTELWÄCHTER GIBT MONSANTOS FORDERUNG NACH, DIE GRENZEN DER GLYPHOSAT-RÜCKSTÄNDE BEI LINSEN ANZUHEBEN
     Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat grünes Licht für Monsantos Gesuch gegeben, die von der EU erlaubten Maximalen Rückstandshöchstmengen (MRL) für Glyphosate (der Hauptbestandteil von Roundup-Herbiziden) bei Linsen zu erhöhen. Die aktuell erlaubte Rückstandshöchstmenge soll um das 100 bis 150fache angehoben werden. Die geplanten neuen MRL scheinen weniger unter Gesichtspunkten der Sicherheit zu erfolgen, sondern eher nach Maßgabe jener Werte, welche wahrscheinlich schon bei Linsen infolge der Unkrautvernichtungsmittel gefunden wurden, die kurz vor der Ernte zum Einsatz kommen.
     siehe auch: http://www.gmwatch.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=13674
     Der geplante Grenzwert ist rund sechs Mal höher als der Sicherheits-Grenzwert, welche unabhängige Studien fordern. Diese Studien hat die EFSA in ihrer Empfehlung ignoriert.
     siehe auch: http://www.earthopensource.org/files/pdfs/Roundup-and-birth-defects/RoundupandBirthDefectsv5.pdf (Sektion 3.5)

 

17.05.2012 - Bielefeld wird überschwemmt von Werbetafeln für Roundup

Da in Bielefeld immer häufiger Werbetafeln für das Monsanto-Pestizid "Roundup" auftauchen, verlinken wir an dieser Stelle ein Infoblatt des Bundeskoordinationskreises AgrarLink

31.03.2012 - Kein Schutz für Imker vor Gentechnik

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat mit seinem heutigen Urteil einen
Schutzanspruch der Imker gegen den Eintrag verbotener Gentechnik in ihren
Honig verneint. Und das, obwohl der Honig dadurch seine Verkehrsfähigkeit
verliert, d. h. weder verkauft noch verschenkt werden darf. Mit seinem
Urteil, das den Parteien nach der Verhandlung am 16. März heute schriftlich
zugestellt wurde, hat das Gericht die Berufungen von Imker Karl Heinz
Bablok und vier weiteren betroffenen Imkern zurückgewiesen, die einen
Schutzanspruch gegenüber dem Anbau des Genmaises MON 810 in der Nähe ihrer
Bienenstände durchsetzen wollten.

Pressemitteilung des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs als pdf

(Quelle: Newsletter des Mellifera e.V.)

Texte zum Thema Gentechnik

Texte 2014

Ältere Texte

Links zum Thema Gentechnik

  • Der Verein Testbiotech führt eine Datenbank über in der EU zugelassene gentechnisch veränderte Pflanzen und legt ihre bereits bekannten Risiken offen
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  • Der Bund für ökologische Lebensmittelwirtschaft hat kürzlich die Studie "Risiken mit amtlichem Siegel" von Dr. Felix Prinz zu Löwenstein veröffentlicht, die Mängel bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen behandelt.
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  • Das Forum für internationale Agrar-politik hat eine Briefaktion gestartet, um den Import von Futtermitteln zu verbieten, die mit Gen-Soja versetzt sind. Mit ein paar Klicks kann man den Lobbybrief mit unterzeichnen.
    Lobbybriefaktion an Ministerin Ilse Aigner

  • Percy Schmeiser, Bauer und Saatgutzüchter aus Kanada wurde weltweit zum Symbol für den Widerstand gegen die brutalen Methoden des internationalen Saatgutmultis Monsanto, die Bauern einzuschüchtern oder sich gefügig zu machen. Percy Schmeiser on Tour 
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  • Über 70 Prozent der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher wollen keine Gentechnik auf ihren Tellern. Das sehen BürgerInnen fast aller EU-Länder genauso. Eine Initiative des BUND die auf die freiwillige Verpflichtung von Landwirten, Politikern, Kommunen und Bürgern setzt ist: Gentechnikfreie Regionen in Deutschland 
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  • Zur Unterstützung derjenigen, die sich in Stadt und Land für die Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft und Ernährung engagieren haben Umwelt-, Wirtschafts-, Verbraucher und Bauernverbände gemeinsam den Informationsdienst Gentechnik ins Leben gerufen. Auf der Internetseite stellt der Informationsdienst täglich aktuelle Nachrichten zur Agro-Gentechnik bereit und speziell die Meldungen aus den Regionen. Sie finden dort zahlreiche Argumente und Aktionsmöglichkeiten für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung, aber auch konkrete Informationen zur praktischen Umsetzung einer gentechnikfreien Landwirtschaft, Beiträge, die sich kritisch mit den Pro-Gentechnik-Argumenten auseinandersetzen oder wissenschaftliche Studien zu fachspezifischen Themen. Informationsdienst Gentechnik
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  • Seit ihrer Gründung 1959 durch Carl Friedrich von Weizsäcker und weitere prominente Atomwissenschaftler, die sich zuvor als "Göttinger 18" öffentlich gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr ausgesprochen hatten, fühlt sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) der Tradition verantwortlicher Wissenschaft verpflichtet. In der VDW sind rund 400 Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen versammelt, so dass ein weites Spektrum von Themen kompetent behandelt werden kann. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit wendet sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler ebenso an eine interessierte Öffentlichkeit wie an Entscheidungsträger auf allen Ebenen von Politik und Gesellschaft. Unter Aktuelles findet man dort einen Offenen Brief an den EU Kommissar Dimas: Keine Freigabe gentechnisch veränderter Pflanzen! und einen Appell  zum Thema Pflanzenkraftstoffe.  VDW 
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  • Auch Greenpeace hat ein Dossier zum Thema Gentechnik, indem aufgezeigt wird, "dass diese Risikotechnologie Gefahren für unsere Gesundheit und Umwelt mit sich bringt: Fremde Gene in Lebensmitteln können neue Giftstoffe und Allergien verursachen. Der Anbau von Gen-Pflanzen gefährdet die biologische Vielfalt und führt zu einem vermehrten Pestizideinsatz." Greenpeace Gentechnik Dossier Vom Mellifera e.V. - Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung, die sich in der Entwicklung und Erprobung nachhaltiger ökologischer Konzepte für die Imkerei engagiert, gibt es die Kampagnenseite "Bienen und Agro-Gentechnik". Zitat: "Anlässlich der Klagen von Imkern und Speisemaisanbauern gegen den illegalen Anbau des gentechnisch veränderten Mais MON 810 ist hier eine neue Internetplattform entstanden. Sie erhalten Informationen über den Fortgang der Klagen und die Situation der blütenbestäubenden Insekten im Zusammenhang mit der Agro-Gentechnik." Kampagnenseite "Bienen und Agro-Gentechnik
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  • Beim Bundesamt für Verbraucherschutz gibt es das Öffentliche Standortregister, in dem man nachschauen kann welche Gentechnik Flächen angemeldet wurden! Standortregister - Gentechnik - Flächen 
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  • Die Website GmWatch liefert Nachrichten zur gentechnischen Veränderung von Nahrung und Natur aus der ganzen Welt. Hier erhalten Sie den Überblick über die Vorgehensweisen der BIO-Industrie (Biotechnology Industrial Organisation), die Ausweitung negativer Folgen durch den Anbau und den Konsum von Genfood und - ganz wichtig - über den globalen Widerstand der Menschheit gegen kommerzielle Frankensteinsche Kreationen, die nun wirklich nichts auf den Feldern noch auf unseren Tellern und erst recht nicht in unseren Körpern zu suchen haben. Das Schöne an dieser Webseite: sie bietet den Monatsrückblick auch auf Deutsch an.
  • Ebenfalls von GmWatch aufgesetzt ist eine Website namens NEEDGM?, die fragt, ob gentechnische Veränderung überhaupt nötig ist und auf der die Erfolge der Pflanzenzüchtung ohne gentechnische Veränderung erklärt werden. Die Ankündigung zur Website ist auch in deutscher Sprache verfügbar.
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  • Während (fast) alle ständig vom Wetter reden, führen die Imker Deutschlands einen Kampf um Erhalt einer gentechnikfreien Umwelt, sowie Lebensmittel.  Bislang machen die großen Medien einen Bogen um die skandalösen Vorgänge,  die dieser Berufsgruppe und ihren Nutztieren - das dritt wichtigste landwirtschafltiche Nutztier ist die Honigbiene! - angetan werden. Noch ist den meisten Menschen nicht klar, daß diese Entrechtungen und (teils kriminellen) Verletzungen von Berufs- und Grundrechten an uns allen verübt werden Auch die Imker aus dem nordrheinwestfälischen Lünen wehren sich gegen die gentischen Übergriffe der Chemie-Multis, u.a. mit einer hervorragend übersichtlichen Seite.
  • Das ZDF sendete in der Reihe "zoom" vor einiger Zeit die Dokumentation "Das Stille Gift - Wenn Pestizide krank machen", die inzwischen noch in der Mediathek des ZDF zu finden ist.
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Songs zum Thema Gentechnik

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